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Sketch Bibel

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Christkönig | Joh 18,33-37 | Sketch-Bibel #91

Veröffentlichung:12.11.2021

Das Video beschäftigt sich mit dem Hochfest Christkönig und setzt sich kritisch mit den Themen Macht, Herrschaft und Verantwortung auseinander. Ausgangspunkt ist die Frage, wie Meere Macht über Flüsse und Bäche gewinnen. Dieses Bild dient als Symbol für eine besondere Form von Stärke, die nicht durch Überlegenheit oder Unterdrückung entsteht, sondern durch Tiefe, Offenheit und Anziehungskraft. Im Mittelpunkt steht die Begegnung Jesu mit Pontius Pilatus, in der Jesus von einem Königtum spricht, das nicht von dieser Welt ist. Das Medium deutet Jesus als einen König, der Menschen nicht beherrscht, sondern stärkt und aufrichtet. Macht wird dabei nicht als Mittel zur Unterdrückung verstanden, sondern als Fähigkeit, anderen Würde, Freiheit und Selbstbestimmung zu ermöglichen. Gleichzeitig reflektiert das Video kritisch den Missbrauch von Macht innerhalb der Kirche und betont, dass christlicher Glaube eigentlich von Liebe, Demut und Gerechtigkeit geprägt sein sollte. Das Christkönigsfest wird als Zeichen der Hoffnung verstanden, dass Liebe und Gerechtigkeit stärker sind als Gewalt, Angst und Unterdrückung.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe I und II innerhalb der Themenbereiche Jesus Christus, Macht, Verantwortung, Kirche und Hoffnung. Die Verbindung zwischen biblischer Erzählung, gesellschaftlicher Kritik und persönlichen Erfahrungen ermöglicht Lernenden einen lebensnahen Zugang zu Fragen von Autorität und Verantwortung. Methodisch bietet sich zunächst eine gemeinsame Analyse der Szene zwischen Jesus und Pilatus an. Anschließend können Lernende untersuchen, welche Vorstellungen von Macht in Gesellschaft, Politik, Schule oder sozialen Medien sichtbar werden und wie sich Jesu Verständnis davon unterscheidet. Besonders geeignet sind Gesprächsimpulse wie: Was ist gute Macht? Wann wird Macht missbraucht? Warum verbinden Menschen Stärke oft mit Überlegenheit? Wie kann man andere stärken, ohne sie zu beherrschen? Gruppenarbeiten oder Diskussionen fördern Perspektivwechsel und ermöglichen unterschiedliche Sichtweisen auf Führung, Verantwortung und Gerechtigkeit. Ebenso können kreative Methoden eingesetzt werden, etwa das Gestalten von Symbolbildern zu Macht und Demut, das Entwickeln moderner Beispiele für dienende Führung oder das Schreiben persönlicher Gedanken zu Hoffnung und Gerechtigkeit. Der Religionsunterricht kann darüber hinaus christliche Vorstellungen von Menschenwürde, Selbstbestimmung und solidarischem Handeln thematisieren. Auch die kritische Auseinandersetzung mit Machtstrukturen innerhalb religiöser Institutionen bietet sich zur Vertiefung an. Wichtig ist eine offene und respektvolle Gesprächsatmosphäre, in der Lernende eigene Erfahrungen mit Macht, Ohnmacht oder Anerkennung einbringen können.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.4 Vom Tod zum Leben. Leiden, Kreuz und Auferstehung.

Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.2 Die Auferstehung Jesu: Hoffnung über den Tod hinaus.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Fragen und suchen: Existiert Gott?.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Existenzielle Erfahrungen und Sinnfragen als Verstehenshorizonte und Resonanzboden für die Frage nach Gott

Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 7. Jesus Christus - wahrer Gott und wahrer Mensch.

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